Ja! In Goa dauern die Naechte laenger!
Nachdem wir am ersten Tag frueh schlafen gingen, sah der zweite Abend schon ganz anders aus. So anders, dass wir ueber unsere Abfahrtszeit die am kommenden Morgen 8.30Uhr sein sollte, schmunzelten, da wir gegen 9 Uhr in der Frueh erst aus dem Silver Star taumelten. Wir lernten in dieser Nacht ein paar Deutsche aus Berlin kennen, ausserdem ein paar Spanier und natuerlich Inder. Wir spielten Poolbillard und gingen baden. So , dass sind die Gruende, warum die Uhr ploetzlich neun Uhr frueh anzeigte. Auch am naechsten Tag musste unsere geplante Abfahrtszeit verschoben werden, es kam uns einiges dazwischen, unter anderem ein wundervoller Strandspaziergang mit dem wir den Strand Goas und die Kueste Goas entdeckten. Ganz wunderbar genossen werden kann dies alles wenn keine Hochsaison ist, denn dann sind die kleinen Bambus- und PalmenHuetten, welche an den Kuesten sich entlangstrecken noch alle unbesetzt und es sind kaum Menschen unterwegs. Ausserdem kam viel Regen dazwischen, der mich bei einem Strandspaziergang am Abend komplett durchnaesste. Nachdem ich zunaechst in einem kleinen Fischerboot mit Dach, welches am Strand stand, Zuflucht genommen hatte, dieses dann jedoch vom Sturm umgerissen wurde und ich mit meiner Begleitung durch den prassenden Regen und Sturm Richtung naechster trockener Zuflucht lief, wurde ich so nass wie wohl noch nie . Ich haette ebenso gut im Meer nach Hause schwimmen koennen, das waere eventuell sogar waermer gewesen. Es hoerte in dieser Nacht nicht auf zu regnen, und wir wagten uns nicht mehr aus der Huette raus. Abfahrt wieder auf den naechsten Morgen verschoben. So ist es eben auch moeglich Goa zu geniessen, auch waehrend des Monsuns.

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